Grimme-Preis für Video "PottSpot - drei Minuten Ruhrgebiet" ohne Barrieren

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Volunteer Petra Lange
NACHRUF Dirk Janczewski
Herausgeber:

Oberhausen

Gasometer

Der Gasometer in Oberhausen (Foto: RTG / Jochen Schlutius)
Der Gasometer in Oberhausen (Foto: RTG / Jochen Schlutius)

Der Gasometer ist mehr als ein Industriedenkmal. Seit seiner Stilllegung vor rund zwanzig Jahren hat er sich zum Wahrzeichen der Stadt Oberhausen entwickelt und darüber hinaus zum unübersehbaren Erkennungszeichen einer ganzen Region. Ende der 1920er Jahre erbaut, erinnert Europas größter Scheibengasbehälter eindrucksvoll an die Schwerindustrie, die mehr als ein Jahrhundert lang das Ruhrgebiet geprägt hat.

Das Gebäude ist stufenlos über eine Rampe zu betreten. Alle Türen haben eine Durchgangsbreite von min. 90 cm. Der Innenraum ist teils über einen Aufzug zugänglich. Das Dach ist auch über einen Außenaufzug erreichbar hierfür muss jedoch eine kurze Schotterzufahrt überwunden werden. Zwei von drei Aussichtsplattformen sind mit einer starken Steigung, eine Begleitperson bzw. Assistenz ist dort erforderlich. Bei Veranstaltungen sind Plätze für Rollstuhlfahrer und deren Begleitung reserviert. Das Servicepersonal hilft Ihnen auf Anfrage. Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein. Für Menschen mit Beeinträchtignungen des Sehvermögens entsteht ein beeindruckendes Raumerlebnis im Inneren des Gasometers. Audio-Guides können ausgeliehen werden. Informationen, die elektronisch zur Verfügung stehen, werden vorgelesen. Ca. 20 Behindertengerechte Parkplätze befinden sich ca. 30m vom Eingang entfernt. Ein Leihrollstuhl ist vorhanden, sofern Ausstellungen im Gasometer stattfinden. Ein rollstuhlgerechtes WC ist vorhanden. Die nächstgelegene Haltestelle ist "Neue Mitte Oberhausen". Weitere Angaben zur Barrierefreiheit entnehmen Sie bitte HIER.

Arenastraße 11
46047 Oberhausen
Tel.: 02 08 / 8 50 37 30
Fax: 02 08 / 8 50 37 33
E-Mail: info(at)gasometer(dot)de
Internet: www.gasometer.de
Informationen zu Öffnungszeiten, Preisen, etc. finden Sie HIER.

 

Ludwig Galerie Schloss Museum

Der Eingang der Ludwiggalerie auf der Rückseite des Schlosses (Foto: Ludwiggalerie)
Der Eingang der Ludwiggalerie auf der Rückseite des Schlosses (Foto: Ludwiggalerie)

In einem ambitionierten, sich abwechselnden Ausstellungsprogramm präsentiert die Ludwig Galerie in den großzügigen Räumen der klassizistischen Schlossanlage unter drei Hauptfragestellungen Leihgaben aus aller Welt: die Galerie Ludwig, die populäre Galerie sowie die Landmarkengalerie. Sonderausstellungen sind bis zum 31. Januar 2010 "Der Eros der Nasen - Comics von Ralf König" und bis zum 10. Januar 2010 "Positionen - Arbeitskreis Oberhausener Künstler".

Der Zugang zum Eingang erfolgt über eine Rampe. Der Eingang selbst ist stufenlos. Ein rollstuhlgerechter Glasaufzug befindet sich direkt am Eingang. Eine rollstuhlgerechte Toilette ist vorhanden. Zur Ausstellung von Ralf König können Lupen ausgeliehen werden. Weitere Angaben zur Barrierefreiheit finden Sie HIER.

Konrad-Adenauer-Allee 46
46049 Oberhausen
Tel.: 02 08 / 41 24 928
Fax: 02 08 / 41 24 913
E-Mail: ludwiggalerie(at)oberhausen(dot)de
Internet: www.ludwiggalerie.de
Öffnungszeiten: Di. bis So. 11–18 Uhr, Mo. geschlossen
Eine Anfahrtsbeschreibung finden Sie HIER.

 

LVR-Industriemuseum "Zinkfabrik Altenberg"

Der Schauplatz Zinkfabrik Altenberg des LVR-Industriemuseums
Der Schauplatz Zinkfabrik Altenberg des LVR-Industriemuseums

Die ganze Geschichte des größten Industriegebiets der Welt, sein Beginn, sein Aufstieg, die Blütezeit mit Millionen von Arbeitern, Tausenden von Schloten. Die rote Ruhr. Und das Ende, schleichend erst, dann immer schneller – bis zur Brücke der Solidarität und den stürzenden Hochöfen. Die dramatische Geschichte der Schwerindustrie an der Ruhr. Hier wird sie erzählt, zum Anfassen und Erleben: in der alten Zinkfabrik Altenberg, direkt am Oberhausener Hauptbahnhof. 

Die Ausstellung ist für Rollstuhlfahrer komplett zugänglich. Es ist ein Leihrollstuhl sowie eine von links anfahrbare Rollstuhltoilette vorhanden. Das Café mit Selbsbedienung ist über einen Aufzug zu erreichen. Für Menschen mit beinträchtigter Sehfähigkeit ist eine große Anzahl an tastbaren Ausstellungsstücken vorhanden. Nach Anmeldung können Sonderführungen für Gruppen mit Sehbeeinträchtigungen durchgeführt werden.

Hansastr. 20
46049 Oberhausen
Tel.: 02 234 / 99 21 555
Fax: 02 234 / 99 21 300
E-Mail: info(at)kulturinfo-rheinland(dot)de
Zur Seite des Industriemuseums in Oberhausen gelangen Sie HIER.

 

LVR-Industriemuseum "St. Antony Hütte"

Das Museum St. Antony Hütte in Oberhausen
Das Museum St. Antony Hütte in Oberhausen

Das malerische Fachwerkhaus der St. Antony Hütte liegt am Rande der Stadt Oberhausen am Teich des Elpenbaches. Es handelt sich um das Wohn- und Kontorhaus der ersten und damit ältesten Eisenhütte im Ruhrgebiet, die1758 ihren Betrieb aufnahm. Bis 1843 wurde hier Roheisen erzeugt und noch bis 1877 stellte die Gießerei zahlreiche Gusswaren nicht nur für den täglichen Bedarf, sondern auch für den Maschienenbau, für die Rüstung und weitere Verwendungen her. Seit 2008 erzählt eine neue Dauerausstellung in der St. Antony Hütte von den Anfängen der Eisen- und Stahlindustrie und vom harten Alltag der Menschen. Audiovisuelle Medien lassen die Hauptakteure der Geschichte zu Wort kommen. Für Juni 2010 ist die Eröffnung des LVR-industriearchäologischen Parks St. Antony-Hütte geplant.

Sowohl der industriearchäologische Park, als auch das Museum St. Antony Hütte sind barrierefrei zugänglich. Das verwinkelte Fachwerkhaus des Museums lässt sich in jedem der Räume ebenerdig erreichen. Ein rollstuhlgerechtes WC ist vorhanden. Die erste Etage ist für gehbehinderte Menschen über einen Treppenlift erreichbar. Dort steht ein Leihrollstuhl zur Verfügung. Für den Museumsbesuch können Sitzgelegenheiten ausgeliehen und in die Ausstellung mitgenommen werden. Eine Audioführung steht zur Verfügung. Sie können die Audiodateien auch auf der Museumswebsite abrufen und auf den eigenen MP3-Player laden (Link Audio-Guide). Museumspädagogische Angebote für Menschen mit Behinderungen bedürfen der Absprache. Weitere Angaben zur Barrierefreiheit finden Sie HIER.

Antoniestraße 32-34
46119 Oberhausen
Tel.: 02 234 / 99 21 555
Fax: 02 234 / 99 21 300
E-Mail: info(at)kulturinfo-rheinland(dot)de
Zur Seite des Industriemuseums in Oberhausen gelangen Sie HIER.
Öffnungszeiten: ganzjährig, Di. bis So. 10-17 Uhr