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Gästebuch

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Montag, 22-03-10 16:14

Cornelia Ostendorf aus Wuppertal

Hallo zusammen, jetzt muss ich doch mal schnell ein Lob loswerden. Das ist ja wirklich mal eine tolle Internetseite für Menschen mit handicap. Vielen Dank. Ich hoffe sie bleibt auch über den Zeitraum Ruhr 2010 hinaus bestehen und wird weiter geführt und gepflegt.
Danke und weiter so.
viele Grüße aus Wuppertal

 

Donnerstag, 04-03-10 17:50

Wolfgang Schneider aus WTM

Gute Beispiele, Hinweise zum Thema Mobilität.
Freundliche Grüße
Wolfgang Schneider

 

Montag, 25-01-10 18:47

Klaus Dümmecke aus Essen

Sehr genau habe ich den Artikel in der WAZ heute gelesen und ziehe meinen Hut vor der Aufgabe der Sie sich gestellt haben.
Gleich nach dem Zeitungsbericht bin ich auch auf die Internet Seite Ruhr2010-barrierefrei.de gegangen und habe hier sehr interessiert gelesen.
Aber erst einmal zu meiner Person, ich bin 71 Jahre, schwerbehindert und bin dauerhaft auf einen Rollstuhl angewiesen. Ausserhalb der Wohnung kann ich mich nur mit dem E.-Rollstuhl fortbewegen, und da fängt das große Problem an.
Laut dem Artikel der EVAG auf der genannten Seite, setzt die EVAG ausschließlich Niederflurbusse mit entsprechender Rampe ein.
Als ich, gemeinsam mit meiner Frau, diesen Satz gelesen habe haben wir uns die Frage gestellt, warum wir dann am Samstag ca. 1 Stunde an einer Haltestelle gewartet haben bis ein dementsprechender Bus kam.
Wir kennen dieses Problem hier in Essen schon ein paar Jahre und ich habe auch schon etlichen Mailverkehr und Telefonkontakte deswegen mit der EVAG gehabt.
Was die EVAG auch in dem genannten Bericht nichts davon erwähnt, das man als Rollstuhlfahrer grundsätzlich eine Hilfsperson dabei haben muss um in einen Bus die Rampe aus- und ein zu klappen, denn der Fahrer ist laut allgemeinen Beförderungsbedingungen, so erklärte mir das jedenfalls eine EVAG-Mitarbeiterin, der EVAG nicht verpflichtet einen Rollstuhlfahrer mitzunehmen.
Es gibt zwar vereinzelte Fahrer die behilflich sind aber den größten Teil der Fahrer interessiert es nicht ob sie in den Bus kommen oder nicht.
Aber auf jeden Fall haben Sie sich einer riesen Aufgabe gestellt so einen Routenführer zu erstellen, ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg.

Kommentar:

Besten Dank für Ihre guten Wünsche und den engagierten Beitrag. Sie haben ein großes Problem mit einem Praxisbeispiel exakt beschrieben: Gerade in Sachen barrierefreie Busse und Bahnen MUSS ein verlässlicher Fahrplan von den Verkehrsgesellschaften angeboten werden. Dass es geht, zeigen mittlerweile die Berliner Verkehrsbetriebe, die sogar damit werben, 100% barrierefrei zu sein. Ein Beispiel, das hoffentlich auch im Bereich der Kulturhauptstadt RUHR.2010 bald umgesetzt wird. Vorbildlicher Service a la BVG inklusive!

 

Montag, 25-01-10 17:06

Ulfert Onken aus Dortmund

Besonders negativ hinsichtlich Barrierefreiheit ist der Hauptbahnhof Dortmund, der auch einer der wichtigsten Umsteigebahnhöfe für den Fernverkehr ist. Behinderte, die einen Aufzug benötigen, müssen die Lastenaufzüge benutzen, die weder vom Haupteingang noch von den Bahnsteigen aus auf einfache Weise zugänglich sind.Wer sie benutzen will, muss sich an die Gepäckaufgabe oder an das Aufsichtspersonal wenden. Hinweise dazu findet man aber nicht! Für die Bahnsteige für den Fernverkehr gibt es zwar Rolltreppen, von denen allerdings oft einer ausfällt. Auch durch die derzeit laufenden Umbauarbeiten wird die Situtation nicht verbessert werden. Mitverantwortlich für diesen Zustand ist neben der Deutschen Bahn die Dortmunder Stadtspitze, deren utopische Pläne dazu geführt haben, dass nacheinander zwei Großprojekte für den Umbau des Hauptbahnhofs in den Sand gesetzt wurden. Nach aufwändigen Planungen fand man heraus, dass die Projekte nicht zu finanzieren waren!
Wann diese katastrophale Situation zu Ende gehen wird, steht in den Sternen. Konkrete Planungen gibt es derzeit nicht.
Diese Misserfolgsbilanz hat zum Teil der frühere Oberbürgermeister Langemeyer zu verantworten. Wie sich am Ende seiner Amtszeit gezeigt hat, konnte er nicht mit Geld umgehen, leider kein Einzelfall unter Politikern.

 

Montag, 25-01-10 12:26

Annegret Hake aus Bottrop

Hier leider ein Negativeintrag.
Ich hatte jahrelang beim Kulturamt der Stadt Bottrop ein Konzertabo. Die Konzerte fanden in den Vorjahren im Saalbau statt. Der Zugang zum Veranstaltungsraum war nur durch eine Treppe erreichbar, die mit einem ordentlichen Treppengeländer zu benutzen war. Seit einiger Zeit finden die Konzerte jedoch ausschließlich im Berufskolleg, einem älteren nicht barrieefreien Gebäude statt. An dieser Treppe sind die untersten 4-5 Stufen nur ohne Geländer zu begehen. Mein Einwand im Kulturamt wurde lediglich mit einem Schulterzucken kommentiert ich wurde auf einen Aufzug im Seitentrakt hingewiesen. Dieser Zugang ist aber häufiger verschlossen, da hier häufig der Bus parkt, der Orchester oder Chor transportiert. Im Übrigen führt dieser Aufzug in einen Bereich, der keinen unmittelbaren Zugang zum Veranstaltungsraum hat. Mir blieb nichts anderes übrig, als das Abo zu kündigen. Es kann m.E. kein großer finanzieller Aufwand sein,vorhandenes Geländer entsprechend zu verlängern, da man nicht erwarten kann, dass die Leute freischwebend die Treppe bewältigen. Soweit zum Thema Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden.Leider ein Beispiel von Ignoranz.