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Volunteer Petra Lange
NACHRUF Dirk Janczewski
Herausgeber:

Essen

Alte Synagoge

Die Alte Synagoge in Essen
Die Alte Synagoge in Essen

In der ALTEN SYNAGOGE sind Geschichte und Gegenwart des Ortes eng miteinander verwoben. Die heutige - städtische - Einrichtung ALTE SYNAGOGE wurde zunächst als Gedenkstätte und politisch-historisches Dokumentationsforum eingerichtet. Sie hat sich jedoch stetig und immer stärker zu einem kulturellen Begegnungszentrum weiterentwickelt. Dies ist das Ergebnis eines langen, keineswegs gradlinigen Lernprozesses, der nach dem Ende des NS-Systems 1945 zunächst eher mühevoll eingeleitet wurde.

Das Museum verfügt über einen Aufzug und einem barrierefreien Zutritt über den Seiteneingang. Zusätzlich ist ein behindertengerechtes WC vorhanden.

Steeler Straße 29
45127 Essen
Tel.: 02 01 / 88 45 218 oder 02 01 / 88 45 223
E-Mail alte-synagoge(at)essen(dot)de
Internet: www.alte-synagoge.essen.de

 

Domschatzkammer

Der Dom in Essen
Der Dom in Essen

Der Essener Domschatz ist eine der bedeutendsten Sammlungen kirchlicher Kunstwerke in Deutschland. Er erwuchs aus dem Leben der religiösen Frauengemeinschaft, die seit Mitte des neunten Jahrhunderts in Essen lebte. Das Stift hatte seine erste große Blüte im 10. und 11. Jahrhundert. In dieser Zeit entstanden Kostbarkeiten, die heute noch in der Schatzkammer aufbewahrt werden.

Der Haupteingang ist stufenlos gestaltet. Alle Türen haben eine Durchgangsbreite von min. 90 cm. Ein Aufzug ist vorhanden. Das Servicepersonal assistiert Ihnen auch gerne auf Anfrage. Ausreichend Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein. Eine rollstuhlgerechte Toilette ist vorhanden. Wichtige Information ist kontrastreich dargestellt. Die Texte wie z.B. Bildunterschriften bei Skulpturen etc. sind in Heftform vorhanden. Der nächste Behindertenparkplatz befindet sich im Parkhaus auf der Akazienallee. Vom Essener HBF sind es ca. 10 min Fußweg, von der Haltestelle "Rathhaus" ca. 6 min Fußweg. Weitere Angaben zur Barrierefreheit finden Sie HIER.

Burgplatz 2
45127 Essen
Tel.: 02 01 / 22 04-206
Fax: 02 01 / 22 04-236
E-Mail: domschatz(at)bistum-essen(dot)de
Internet: www.domschatz-essen.de
Informationen zu Preisen, Öffnungszeiten und Anfahrt finden Sie HIER.

 

Museum Folkwang

Das Foyer und der Innenhof Süd im Museum Folkwang (Foto: Museum Folkwang)
Das Foyer und der Innenhof Süd im Museum Folkwang (Foto: Museum Folkwang)

Das 1902 von Karl Ernst Osthaus in Hagen gegründete Museum Folkwang ist das erste Museum für zeitgenössische Kunst in Europa. Nach der Verlegung seiner wichtigsten Bestände von Hagen nach Essen im Jahre 1922 konnte es seine Sammlungstätigkeit auf höchstem Niveau fortsetzen, so dass es heute zu den bekanntesten Museen der klassischen Moderne zählt. Im Januar 2010 wurde der Neubau des Museum Folkwang eröffnet, konzipiert von dem englischen Architekten David Chipperfield, finanziert als alleinige Förderin von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. Das Restaurant "Vincent & Paul" mit etwa 70 Sitzplätzen im Museum Folkwang ist direkt aus dem Museum heraus und auch abends außerhalb der Öffnungszeiten des Museums zugänglich.

In der Tiefgarage des neuen Museums Folkwang stehen Behindertenparkplätze zur Verfügung. Der Eingang zum Museum und der Besuch der Ausstellung ist von hier aus barrierefrei möglich.
Öffentliche Führungen für gehörlose Menschen:
So. 25.04., 30.05. jeweils 16:30 Uhr
Begleitung durch einen Gebärdensprachdolmetscher. Kostenfrei mit Eintrittskarte und nach Anmeldung im Besucherbüro. Begrenzte Teilnehmerzahl.
Öffentliche Führungen für Menschen mit Hörbehinderung:
So. 02.05., 06.06., 04.07., jeweils 16:30 Uhr
Unter Einsatz einer FM-Anlage für schwerhörige Menschen. Kostenfrei mit Eintrittskarte und nach Anmeldung im Besucherbüro. Begrenzte Teilnehmerzahl.

Museumsplatz 1
45128 Essen
Tel.: 02 01 / 88 45 444
Fax: 02 01 / 88 45 330
E-Mail: info(at)museum-folkwang(dot)essen.de 
Internet: www.museum-folkwang.de 

 

Grugapark

Ein botanischer Garten mit schönen und seltenen Pflanzen, ein attraktiver Tierpark, ein Spiel- und Sportparadies, ein Gesundheits- und Kurort, ein Freizeittreff mit riesigen Wiesen, Tummel- und Grillplätzen, ein gastronomischer Treffpunkt mit stilvollen Restaurants, Open-Air-Museum und Konzertarena - all das ist der Grugapark.   

Alle Hauptwege sind barrierefrei gestaltet, an großen Treppenanlagen gib es Umfahrungswege für Rollstühle und Kinderwagen. Behindertentoiletten sind in der Orangerie, im Restaurant Cafe Landhaus, am Verkehrsspielplatz und am Tierhof verfügbar. Einen Geländeplan mit der barrierefreien Wegeführung und dem Standort der Toiletten finden sie hier. Mit dem Garten der Sinne bietet der Grugapark eine Attraktion, die besonders auf die Bedürfnisse von seh- und gehbehinderten Menschen zugeschnitten ist: Ein mit unterschiedlichen Materialien gepflasterter Weg erleichtert Sehbehinderten den Rundgang. Die Pflanzung auf Hochbeeten  ermöglicht auch Rollstuhlfahrern die verschiedenen Oberflächenstrukturen zu ertasten. Der Geruchssinn wird durch stark duftende Pflanzen wie Rosen und verschiedene Kräuter angesprochen. Riechen, Schmecken, Fühlen - ein Erlebnis mit allen Sinnen! Erst kürzlich ist der "Garten der Sinne" in einen 1,4 km langen barrierefreien Lehrpfad ohne größere Steigungen integriert worden. Die botanische Route mit den weiteren Stationen "Rosengarten", "Gräser / Bambus" und "Bauerngarten" ist durch ein Blindenleitsystem erschlossen. Die Informationen zu den vier Stationen sind auf Infotafeln durch taktile Element sowie Pyramiden- und Brailleschrift erfassbar. Zusätzlich gibt es an jeder Station eine Hörsäule, die auch akustisch informiert; Menschen mit Höreinschränkungen können Induktionsschleifen nutzen. Die Aufbereitung komplexer Themenbereiche für Lernbehinderte, bezieht auch diese Zielgruppe in das Angebot ein. 

Wichtiger Hinweis für die Anreise: Der Haupteingang der Gruga hat zwar eine U-Bahnhaltestelle für die U11, diese verfügt aber über keinen(!) Aufzug. Empfehlenswert: Vom Hauptbahnhof mit der U17 bis zur Margaretenhöhe, von dort ca. 5 Minuten Fußweg bis zum Parkeingang Mustergärten.  Weitere Informationen zur Anfahrt und zu den verschiedenen Eingängen finden sie hier.

Virchowstr. 167 a
45147  Essen
Tel.: 02 01 / 88 83 106
E-Mail: info(at)grugapark.essen(dot)de
Internet: www.grugapark.de

 

Ruhr Museum

Das Ruhr Museum in Essen
Das Ruhr Museum in Essen

Das Ruhr Museum befindet sich in der ehemaligen Kohlenwäsche der Zeche Zollverein, Schacht XII in Essen. Das Ruhr Museum verfügt über umfangreiche Sammlungen zur Geologie, Archäologie, Geschichte und Fotografie, die im Wesentlichen auf den Sammlungen des ehemaligen Ruhrlandmuseums der Stadt Essen beruhen. Sie werden insbesondere mit regionalem Bezug ständig vermehrt und thematisch erweitert. Neben der Dauerausstellung zur Geschichte und Gegenwart des Ruhrgebietes zeigt das Ruhr Museum regelmäßig Sonderausstellungen, auch zu Themen, die sich nicht auf das Ruhrgebiet beziehen.

Angaben zur Barrierefreiheit finden Sie HIER.

Gelsenkirchenerstraße 181
45309 Essen
Tel.: 02 01 / 24 68 14 44
Fax: 02 01 / 24 68 14 60

E-Mail:besucherdienst(at)ruhrmuseum(dot)de                                                                                        Internet: www.ruhrmuseum.de

 

Villa Hügel

Die Villa Hügel in Essen-Bredeney (Foto: Villa Hügel)
Die Villa Hügel in Essen-Bredeney (Foto: Villa Hügel)

Die Villa Hügel in Essen-Bredeney ist das ehemalige Wohnhaus der Industriellen-Familie Krupp. 1873 fertiggestellt, diente das Gebäude gut sieben Jahrzehnte lang gleichzeitig als Wohnhaus und Repräsentationsgebäude für drei Generationen. Seit 1953 finden hier regelmäßig große Kunstausstellungen von internationalem Rang statt. Außerhalb der Ausstellungszeiten sind die historischen Wohnräume, der weitläufige Park sowie die historische Ausstellung Krupp zu besichtigen.

Die historischen Schauräume sind für Rollstuhlfahrer größtenteils zugänglich. Im großen Haus steht ein Leihrollstuhl zur Verfügung. Der vorhandene Aufzug kann mit dem Personal genutzt werden. Ein behindertengerechtes WC ist im Kleinen Haus vorhanden. Beim Eingang des Kleinen Hauses müssen drei Stufen überwunden werden, innen ist es jedoch für Rollstuhlfahrer komplett zugänglich. Im Park sind alle Wege asphaltiert, wegen der teils starken Steigungen ist jedoch eine Begleitperson ratsam. Für Menschen mit Einschränkungen der Sehfähigkeit sind einzelne Objekte in den Häusern ertastbar.

Kulturstiftung Ruhr
Villa Hügel
45133 Essen
Tel.: 02 01 / 61 62 90
E-Mail: office(at)villahuegel(dot)de
Internet: www.villahuegel.de
Öffnungszeiten: Hügel-Park: tägl., auch an Feiertagen 8-20 Uhr, Villa Hügel: tägl., außer Mo. 10-18 Uhr

 

Weltkulturerbe Zollverein

Die Zeche Zollverein in Essen (Foto: Ruhr Tourismus / Jochen Schlutius)
Die Zeche Zollverein in Essen (Foto: Ruhr Tourismus / Jochen Schlutius)

Die Zeche Zollverein – ehemals die „schönste Zeche der Welt“ - heute das bekannteste Industriedenkmal und Zentrum der Kreativwirtschaft im Ruhrgebiet. 1847 wurde der erste Schacht abgeteuft, 1986 die letzte Kohle gefördert, 1993 die Kokerei stillgelegt. Gebäude und Anlagen stehen seit 2000 offiziell unter Denkmalschutz. 2001 folgte die Aufnahme in die Welterbeliste der UNESCO. Erhalt durch Umnutzung ist die Losung. Vielfalt bestimmt das Angebot. Geschichte, Kultur, Kreativität, Veranstaltungen, Gastronomie, Freizeit, all das bietet Zollverein seinen rund 800.000 Besuchern im Jahr.

Das Außengelände ist im Kernbereich für Rollstuhlfahrer berollbar. Einen Geländeplan aus dem auch die Lage der Behindertenparkplätze und Behindertentoiletten hervorgeht finden Sie HIER. Die zentrale Informationsstelle ist das Besucherzentrum Zollverein . Sie erreichen es direkt über die neue Rolltreppe auf der 24-Meter-Ebene in der ehemaligen Kohlenwäsche der Zeche Zollverein, Schacht XII. (alternativ über einen Aufzug; Angaben zur Barrierefreiheit der Kohlenwäsche finden Sie HIER) Im Besucherzentrum erhalten Sie alle Informationen zum Weltkulturerbe Zollverein und seinen Angeboten und können Tickets für alle Einrichtungen, Führungen und Veranstaltungen kaufen. Die Ruhrgebietstouristik bietet darüber hinaus Veranstaltungen und touristische Angebote im gesamten Ruhrgebiet an. Das Besucherzentrum ist gleichzeitig das Foyer des Ruhr Museums und dient neben seinen Servicefunktionen wie Kasse und Garderobe auch als Treffpunkt für sämtliche Führungen ins Museum, über das Zollvereingelände und den Denkmalpfad "Weg der Kohle". Für die Kulturhauptstadt RUHR.2010 ist es zum Internationalen Besucherzentrum Ruhr ausgebaut worden und bietet zusammen mit dem Portal Industriekultur weitere Informationen und Angebote zur Metropole Ruhr. Oft gestellte Fragen zum Schacht XII der Zeche Zollverein finden Sie HIER.

Ein zweiter Infopunkt befindet sich in der Kokerei. Der Besuch der Kohlenmischanlage (Kokerei) ist im Rahmen einer Führung für Rollstuhlfahrer möglich. Für Menschen mit Einschränkungen der Sehfähigkeit ist Kohlentransport und -aufbereitung sowie die Verkokung gut nachvollziehbar. Es entstehen beeindruckende Raumerlebnisse bei den Führungen. Zur Homepage der Kokerei gelangen Sie HIER.

Hier finden sie ergänzend Angaben zur Barrierefreiheit der Veranstaltungsorte Kohlenwäsche (Besucherzentrum)Kokerei Café und Mischanlage, Kokerei Salzlager, PACT Zollverein, RuhrMuseum und Schacht XII (Halle 12).

Die Fahrpläne der barrierefreien Kulturlinie 107 für die Haltestelle Zollverein finden Sie HIER.

Gelsenkirchener Str. 181
45309 Essen
Tel.: 02 01 / 24 68 10
Fax: 02 01 / 85 43 100
E-Mail: besucherzentrum(at)zollverein(dot)de
Internet: www.zollverein.de

Öffnungszeiten: April bis Oktober tägl. 10-19 Uhr,
November bis März: tägl. außer Fr. 10-17 Uhr und Fr. 10-19 Uhr,
Die Anfahrtsskizze zur Zeche finden Sie HIER
Einen Geländeplan in 3D finden Sie HIER 
Alle Infos zu den touristischen Angeboten auf Zollverein mit den entsprechenden Ansprechpartnen finden Sie in der Tourismusbroschüre.