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Tipps für Blinde und Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit
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Volunteer Petra Lange
NACHRUF Dirk Janczewski
Herausgeber:

Dortmund

Borusseum

Das Borusseum von Borussia Dortmund (Foto: Borussia Dortmund)
Das Borusseum von Borussia Dortmund (Foto: Borussia Dortmund)

Für alle Fans, Fußballbegeisterte und Interessierte hat Borussia Dortmund sein eigenes Museum eröffnet. In der Nordost-Ecke des SIGNAL IDUNA PARK hat die Tradition der Borussia ein Zuhause gefunden. Kombinieren Sie doch eine Besuch des Borusseums mit einer Stadionführung.

Der Haupteingang hat leider eine hohe Stufe. Ebenerdig gelangen Sie über den Hintereingang des August-Lenz-Hauses in das Borusseum. Hier befindet sich ein großer Fahrstuhl. Bitte kurz vorher beim Museums-Empfang melden, damit dieser Zugang geöffnet wird und Sie begleitet werden. Der Innenraum des Borusseums befindet sich auf einer Ebene. Der angeschlossene Fanshop ist wiederum nicht ebenerdig. Ausreichend Sitzgelegenheiten laden zumVerweilen ein. Eine rollstuhlgerechte Toielette ist vorhanden. Hierzu bitte das Servicepersonal ansprechen, da sie nicht ausgeschildert ist. Für Menschen mit eingeschränkter Hörfähigkeit sind alle Informationen über Ausstellungsstücke nachzulesen. Für Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit und Blinde gibt es spezielle Führungen. Sie können hierbei eine Meisterschale ertasten oder in der Fan-Kabine die "Gelbe Wand", sprich die Südtribüne, erleben. Textdokumente werden vielfach durch Audio-Formate wiedergegeben. Eingänge und Durchgänge setzen sich kontrstierend von der Umgebung ab. Unterschiedlichen Bereiche sind durch eine kontrstreiche Gestaltung gegliedert. Bodenbeläge sind optisch und taktil zu angrenzenden Bodenbelägen abgesetzt. Alle Bereiche sind hell aber blendfrei ausgeleuchtet.

Strobelallee 50
44139 Dortmund
Tel.: 02 31 / 90 20 500 (Buchung)
oder 02 31 / 90 20 368 (Museums-Empfang)
Fax: 02 31 / 90 20 85 119
E-Mail: borusseum(at)bvb(dot)de 
Internet: www.borusseum.de 
Öffnungszeiten: Mo bis So. jeweils 10-18 Uhr (auch an Sonn- und Feiertagen), An BVB-Heimspieltagen ist das Borusseum bis 20 Uhr geöffnet
Eine Anfahrtsbeschreibung finden Sie HIER.

 

DASA der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Der Eingang der DASA in Dortmund (Foto: Andreas Wahlbrink)
Der Eingang der DASA in Dortmund (Foto: Andreas Wahlbrink)

Die Deutsche Arbeitsschutzausstellung (DASA) ist eine Erlebnisausstellung zum Sehen, Hören und Mitmachen. Spannend inszeniert und innovativ gestaltet. Alle Sinne sind im Einsatz, wenn es darum geht, Arbeitswelten von gestern, heute und morgen zu erfahren. Jeden Samstag und Sonntag finden jeweils um 14.00 Uhr kostenlose öffentliche Führungen durch die DASA statt.

Die Einrichtung verfügt über eine Rampe und einen Aufzug. Zusätzlich ist ein behindertengerechtes WC vorhanden und das Gebäude ist damit für Rollstulfahrer geeignet. Es gibt bestimmte Termine, bei denen Führungen mit einem Gebärdendolmetscher durchgeführt werden. Bitte anmelden, da die Gruppengröße auf 15 Teilnehmer begrenzt ist. Die Termine finden Sie HIER. Ein Audio-Guide steht ebenfalls zur Verfügung. Weitere Angaben zur Barrierefreiheit finden Sie HIER.

Friedrich-Henkel-Weg 1-25
D-44149 Dortmund
Tel.: 02 31 / 90 71-0
Fax: 02 31 / 90 71-24 54
E-Mail: besucherdienst-dasa(at)baua.bund(dot)de
Internet: www.dasa-dortmund.de
Öffnungszeiten: Di. bis Sa. 9-17 Uhr, So. und an Feiertagen 10-17 Uhr, Mo. geschlossen
Genaue Öffnungszeiten an bestimmten Feiertagen finden Sie HIER!
Eine Anfahrtsskizze finden Sie HIER!
Hinweis: Die S-Bahn-Haltestelle Dorstfeld-Süd ist leider nicht mit einem barrierefreien Aufgang in Richtung DASA versehen. Bitte nutzen Sie den Haltepunkt "Universität". Von dort kommen Sie in ca. 10 Minuten ebenerdig zur DASA. Der Weg ist ausgeschildert. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

Hoesch Museum

Das Hoesch Museum in der Westfalenhütte (Foto: Stadt Dortmund)
Das Hoesch Museum in der Westfalenhütte (Foto: Stadt Dortmund)

Das Hoesch-Museum ist aus der vertrauensvollen Zusammenarbeit von ehemaligen "Hoeschianern", dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte, der Stiftung Westfälisches Wirtschaftsarchiv und großzügigen Sponsoren entstanden. Das Hoesch-Museum möchte die Erinnerung an eineinhalb Jahrhunderte Stahlindustrie in Dortmund erhalten, den Strukturwandel im lebendigen Dialog begleiten und nicht zuletzt dokumentieren, wie hoch der Stellenwert dieser High-Tech-Branche nach wie vor ist. Seit Ende April 2009 gibt es ein neues Highlight im Hoesch-Museum: Das „3D Erlebnis Stahlwerk“ versetzt Besucher in die Situation eines realen Stahlwerks. Die Besucher können auch selbst handelnd eingreifen: Ein Industrie-Joystick macht sie zu Kranführern im Stahlwerk.

Der Eingang ist ebenerdig bzw. stufenlos mit Rampe erreichbar. 70 ehrenamtliche Mitarbeiter stehen im Museum zur Verfügung und haben direkten Sichtkontakt zum Glaseingang und öffnen sofort die Türen. Bei Bedarf stehen Ihnen diese Mitarbeiter jederzeit zur Verfügung. So zum Beispiel zur persönlichen Betreuung von hörgeschädigten oder Erläuterung von Exponaten für sehbehinderte Gäste. Alle Türen haben eine Mindestbreite von 90 Zentimetern. Es gibt einen rollstuhlgerechten Aufzug. Für Rollstuhlfahrerinnen und – fahrer sowie deren Begleitperson gibt es zudem bei Veranstaltungen 20 reservierte Sitzplätze. Im gesamten Museum sind Sitzgelegenheiten zum Verweilen und Ausruhen vorhanden. Die Mitnahme eines Blindenhundes ist selbstverständlich kein Problem. Alle Texte und Informationen sind sind leicht verständlich bzw. in leicht verständlichen Symbolen wiedergegeben. Elektronische Informationen werden zudem vorgelesen. Die rollstuhlgerechte Toilette ist erst 2007 auf den neuesten technischen Stand gebracht worden und jederzeit geöffnet. Die 20 Behindertenparkplätze befinden sich ca. 50 Meter vom Eingang des Museums entfernt. Die Straßenbahn- / U-Bahn-Linie U44 hält in 100 Meter Entfernung vom Eingang des Museums an ihrer Endhaltestelle Westfalenhütte.

Eberhardstr. 12
44145 Dortmund
Tel.: 02 31 / 84 45 85 6
Tel. Führungen und weitere Services: 02 31 / 86 259-17
Bürozeit: Montag - Freitag  9.00 Uhr - 12.00 Uhr
E-Mail: Hoesch-Museum(at)web(dot)de
Internet: www.hoeschmuseum.dortmund.de
Öffnungszeiten: Di., Mi. 13-17 Uhr, Do. 9-17 Uhr, So. 10-17 Uhr, An allen Feiertagen (auch wenn diese auf einen Sonntag fallen) sowie zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen.

 

Kokerei Hansa

Die Kokerei Hansa in Dortmund
Die Kokerei Hansa in Dortmund

Die Kokerei Hansa bietet als begehbare Großskulptur faszinierende Einblicke in die Geschichte der Schwerindustrie des vergangenen Jahrhunderts. Die 1928 in Betrieb genommene Großkokerei war ein wichtiger Teil in der Verbundwirtschaft der Dortmunder Montanindustrie. Von den benachbarten Zechen bezog sie die Steinkohle und lieferte den daraus produzierten Koks und das Kokereigas an Dortmunder Hüttenwerke. Darüber hinaus wurden aus dem Gasgemisch, das bei der Verkokung  entstand, wichtige Grundstoffe für die chemische Industrie gewonnen.

Der Infobereich, die ehemalige Kantine und Kaue sind für Rollstuhlfahrer zugänglich. Die Besichtigung der Anlage im Rollstuhl im Rahmen von Führungen sind nur auf Werkstraßen unter Voranmeldung möglich. Für Menschen mit Sehbehinderungen sind betastbare Originalmaschinen und Originalgerüche vorhanden. Es gibt drei Hörstationen mit Betriebsgeräuschen. Dieser Besuch ist nur in Rahmen von Führungen möglich.

Emscherallee 11
44369 Dormtund
Tel.: 02 31 / 93 11 220
E-Mail: info(at)industriedenkmal-stiftung(dot)de
Zur Website der Kokerei gelangen Sie HIER.

 

LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Das Industriemuseum Zeche Zollern
Das Industriemuseum Zeche Zollern

Prunkvolle Backsteinfassaden und opulente Giebel mit Zinnenkranz und Ecktürmchen rund um den grünen Ehrenhof erinnern auf den ersten Blick eher an eine Adelsresidenz als an eine Schachtanlage, auf der Kohle gefördert wurde. Genau dies war Teil der Bauidee. Heute ist das "Schloss der Arbeit" im Westen Dortmunds zweifellos eines der schönsten und außergewöhnlichsten Zeugnisse der industriellen Vergangenheit in Deutschland.

Das Gelände ist für Rollstuhlfahrer ohne Begleitung fast vollkommen zugänglich. Neben dem ebenerdigen Eingang haben alle Türen eine Mindestbreite von 90 cm. Um die ehemalige Zechenverwaltung zugänglich zu machen, werden auf Wunsch Aluschienen angelegt. Auch bei anderen Fragen steht Ihnen das Personal gerne zur Verügung. Auf dem gesamten Gelände sind Sitzgelegnheiten zum Verweilen und Ausruhen vorhanden. Die Mitnahme eines Blindenhundes ist selbstverständlich kein Problem. Die Teilnahme an öffentlichen Führungen ist auch ohne Anmeldung möglich. Für Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit sind viele ertastbare Objekte der Arbeitswelt unter und über Tage vorhanden. Sonderführungen sind nach Anmeldung möglich. Ein Erlebnisstollen für Kinder ist im Kükelhaus vorhanden. Alle Texte sind sind leichtverständlich. Exlusivbesuch für Gruppen von Kindern mit Sehbehinderungen an Montagen nach Anmeldung möglich. Es sind fünf behindertengerechte Parkplätze vorhanden. Zwei Leihrollstühle können vor Ort ausgeliehen werden. Es sind drei behindertengerechte WCs vorhanden. Alle verfügen über seitliche Haltegriffe und einen Notruf. Eines im Keller unter der ehemaligen Lohnhalle welches über einen Aufzug zu erreichen ist. Eines im Erdgeschoss in der alten Werkstatt und eines im Erdgeschoss der Maschinenhalle. Das anliegende Restaurant ist für Rollstuhlfahrer zugänglich. Die nächste Haltestelle heißt Industriemusum Zeche Zollern und wird von der Buslinie 462 angefahren.

Grubenweg 5
44388 Dortmund
Tel.: 02 31 / 69 61-111
Fax: 02 31 / 69 61-114
E-Mail: zeche-zollern(at)lwl(dot)org 
Zur website der Zeche Zollern gelangen Sie HIER.
Öffnungszeiten: Di.-So. 10-18 Uhr, letzter Einlass 17:30 Uhr